Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Video-Editing-, Videografie- und damit verbundene kreative Leistungen zwischen Theo Diether (nachfolgend „Auftragnehmer”) und dem Auftraggeber.
(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers und dessen Annahme durch den Auftraggeber (z. B. per E-Mail) zustande.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
§ 3 Leistungen & Revisionen
(1) Art, Umfang und Format der Leistungen (z. B. Short-Form, Longform, Color Grading, Motion Graphics) ergeben sich aus dem Angebot.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist im Pauschalpreis eine Korrekturschleife (Revision) enthalten. Darüber hinausgehende Änderungswünsche werden nach Aufwand zu einem Stundensatz von 60 € berechnet.
§ 4 Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt das benötigte Roh-/Quellmaterial sowie Briefings, Logos, Schriften, Musiklizenzen und sonstige Inhalte rechtzeitig und in geeigneter Qualität bereit. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückzuführen sind, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 5 Preise & Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, ist eine Anzahlung von 30 % bei Auftragserteilung fällig; der Restbetrag nach Abnahme. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu begleichen.
§ 6 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte am fertigen Werk ein.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer. Projektdateien (z. B. Schnittprojekte, Rohdaten) sind nicht Vertragsgegenstand, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Eigenwerbungszwecken (z. B. Showreel, Portfolio, Social Media) zu nutzen, sofern der Auftraggeber dem nicht aus berechtigten Gründen widerspricht.
§ 7 Termine & Lieferung
Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesagt wurden. Die Lieferung erfolgt digital über Google Drive.
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Bei individuell für den Auftraggeber angefertigten, nicht vorgefertigten Leistungen kann das Widerrufsrecht gemäß § 356 BGB vorzeitig erlöschen, wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat.
§ 9 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Für vom Auftraggeber beigestellte Inhalte (Material, Musik, Marken) ist der Auftraggeber selbst verantwortlich und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei.
§ 10 Kanalbetreuung über die YouTube API
(1) Übernimmt der Auftragnehmer die Betreuung eines YouTube-Kanals, kann er Videos samt Titel, Beschreibung und Thumbnail mit einem eigenen Werkzeug („Clip-Kanal Upload“) über die YouTube API Services von Google hochladen und deren Veröffentlichung terminieren. Die Berechtigung dafür wird durch die Anmeldung mit dem Google-Konto des Kanals (OAuth) erteilt.
(2) Mit der Nutzung des Werkzeugs gelten die Nutzungsbedingungen von YouTube, denen der Auftraggeber zustimmt; für die Datenverarbeitung durch Google gilt die Datenschutzerklärung von Google. Einzelheiten zur Verarbeitung durch den Auftragnehmer stehen in der Datenschutzerklärung.
(3) Die Berechtigung kann jederzeit in den Google-Kontoeinstellungen widerrufen werden. Der Auftragnehmer löscht die lokal gespeicherten Zugangsdaten dann unverzüglich.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – Tübingen.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Oktober 2026